3. Thin[gk]athon

Ein erfolgreiches Format in Zahlen

  • 18 Teilnehmer davon 16 Jungs und 2 Mädchen
  • 4 Bundesländer
  • 14 teilnehmende Firmen

Neue IoT-Anwendungen für den Schutz kritischer Infrastrukturen

Die Challenge

Welchen Beitrag können IoT-Anwendungen für den Schutz kritischer Infrastrukturen leisten? Mit dieser Fragestellung haben wir gemeinsam mit Challenge Owner PHOENIX CONTACT zum 3. Thin[gk|athon nach Dresden eingeladen. Am konkreten Beispiel der Fernwartung von Wasserpumpen der Wasser- und Abwasserzweckverbände haben 30 Teilnehmer daraufhin drei Tage lang an innovativen Lösungen getüftelt. 

Warum ist die Steuerung von Wasserpumpen wichtig?

Die Fokussierung auf Wasserpumpen kommt nicht von ungefähr: Allein in Sachsen sind sie täglich in über 100 Wasserwerken im Einsatz. Sie bilden das Rückgrat der kommunalen Wasserversorgung und sichern den Lebensalltag von Millionen Bürgern. Ausfälle dieser kritischen Infrastrukturen bergen demnach erhebliche wirtschaftliche wie gesellschaftliche Risiken. Der 3. Thin[gk]athon hatte zum Ziel, IoT- und Cloud-Lösungen für die Optimierung der Fernwartung von Abwasserpumpanlagen an unterschiedlichen Standorten in einer Region zu liefern. Vor allem das Problem der Implementierung von Analogdaten, wie Logbücher oder Mitschriften, in die digitale Wartung haben die Teilnehmer mit Bravour gelöst.

 

Interdisziplinäre Teams entwickeln kreative IoT-Lösungen

Als „Challenge Owner“ stellte PHOENIX CONTACT die Aufgabe für die Teilnehmer des 3. Thin[gk]athons. Das Unternehmen entwickelt Verbindungs- und Automatisierungstechnik unter anderem für den Verkehr, regenerative Energie, Versorgungsnetze – und die Wasserversorgung. Für die Lösung der Challenge stellte PHOENIX CONTACT seine eigens entwickelte PLCnext Technology zur Verfügung. Mit der Plattform lässt sich die traditionelle Pumpensteuerung mit sämtlichen gängigen Software-Diensten der IoT-Welt integrieren und effizient nutzen. Der nordrhein-westfälische Automationsspezialist entschied sich zur Weiterentwicklung seiner Plattform ganz bewusst für uns und den Standort Dresden. „An keinem anderen Standort in Deutschland findet man eine vergleichbare Konzentration von Expertise im IoT-Bereich – vom Startup über den lokalen Mittelstand bis hin zu namhaften Forschungseinrichtungen. Der Smart Systems Hub schafft es dank konkreter Formate wie dem Thin[gk|athon, diese Akteure mit interdisziplinären Experten aus dem gesamten Bundesgebiet zusammenzubringen. Hier erhalten sie eine der wenigen Gelegenheiten, sich intensiv mit der Entwicklung von praxisnahen IoT-Anwendungen zu beschäftigen. Für uns stand schnell fest, dass der Smart Systems Hub der perfekte Partner zur Weiterentwicklung unserer IoT-Plattform ist“, berichtet Christoph Westerwelle, Leiter Industry Management Infrastructure bei PHOENIX CONTACT.

 

Das kam heraus

Im Ergebnis stehen vier innovative Lösungen und wir finden, dass jedes Team die Aufgabe auf ihre eigene Weise überzeugend gelöst hat. Sie alle entwickelten Algorithmen zum Auslesen der Daten aus den Wasserpumpen, integrierten sie in die Cloud und überführten die Datenströme in eine passende Visualisierung. Den 1. Platz und ein Preisgeld von 1.000 Euro hat das 4-köpfige Team „J2AC“ gewonnen. „Alle Teams haben eine wirklich tolle Arbeit geleistet. Die Lösung von J2AC hat die Jury jedoch vor allem wegen seiner Fokussierung auf die Sicherheit der Daten in der Cloud überzeugt. Ohne die hohe Sicherheit der Daten ist keine IoT-Anwendung wirklich praktikabel, insbesondere bei kritischen Infrastrukturen. Dadurch hat die entwickelte Lösung nicht nur einen großen Nutzen für den Maschinenwart, sondern auch für Kommunen und externe Dienstleister, die über eine einfache wie geniale Visualisierung mit jeglichem Endgerät auf das Dashboard zugreifen können. Das hat uns sehr beeindruckt“, sagt Christoph Westerwelle.

 

 Wie geht es jetzt weiter?

Wir werden prüfen, inwiefern wir die Projekte zur Marktreife bringen können. Dazu stehen wir auch nach dem Thin[gk]athon in engem Kontakt mit allen vier Teams und werden die Lösungen in den kommenden Monaten weiter entwickeln.

 

 

Bildergalerie

Nächster Thin[gk]athon im Juni 2020

Mit dem Thin[gk]athons haben wir ein erfolgreiches Format für die Entwicklung frischer Ideen und konkreter Anwendungsfälle für das Internet der Dinge etabliert. Das wird auch von den namhaften Industriepartner registriert. So war auch IBM Deutschland als Unterstützer beim 3. Thin[gk]athon dabei. „Wir sind wirklich beeindruckt von der regionalen Expertise für die Themen Mikroelektronik, 5G Mobilfunk und Softwareentwicklung mit einem klaren Fokus auf industrielle IoT-Anwendungen. Für die Zukunft können wir uns sehr gut vorstellen, uns bei neuen Herausforderungen mit unserer Expertise einzubringen“, sagt Dirk Brauckhoff, Business Development Executive bei IBM Deutschland.

Die Planungen zum nächsten Thin[gk]athon laufen derweil bereits auf Hochtouren. Im Juni 2020 laden wir zur vierten Runde und dem Thema 5G ein. Der konkrete Termin wird demnächst bekannt gegeben.

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Entwickler können sich jetzt bewerben

Ihr wollte auch einmal bei einem Thin[gk]athon dabei sein, in fachübergreifenden Teams arbeiten, euch drei Tage lang einem Thema widmen und langfristige Kontakte zu den beteiligten Firmen sowie anderen Entwicklern bekommen? Dann meldet euch jetzt an!

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Wir lösen auch Ihre IoT-Challenge

Sie haben ein ganz spezifisches Problem, das mithilfe von IoT gelöst werden kann? Dann kontaktieren Sie uns jetzt, denn wir finden auch für Sie das richtige Team und die richtige Lösung. 

Kontakt

Dr. André Gräning

Smart Systems Hub GmbH
Postplatz 1
01067 Dresden
+49 351-48 18 88 97

ag@smart-systems-hub.de

Wir danken den Partnern dieser Veranstaltung

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